Prinzip: Moral als Fitness

Einer ist böse, ein anderer gut, mein Kollege ist fleißig, ich dagegen bin faul, es ist halt so. So hat man sich im Abendland zu denken angewöhnt, allein: Schon Aristoteles wusste vor über 2.500 Jahren, das man nicht halt einfach so ist, wie man ist, sondern: Man ist so, wie man sich hat werden lassen. Was wiederum bedeutet: Wer mutiger, stärker, gelassener sein möchte, kann damit durchaus Erfolg haben, denn unsere Gene haben auf diese Eigenschaften kein Patent. Unsere Handlungen haben einen bedeutenden Anteil an unseren Eigenschaften. Indem wir entsprechend handeln, prägen wir uns eine Eigenschaft ein, und indem wir weiter nach ihr handeln, entwickeln wir unseren Charakter. In diesem Sinne sind Eigenschaften Muster, die uns ins Blut übergegangen sind, quasi auf Autopilot laufen. Und die Moral wird zu einer Art Fitness, einem Trainingsprogramm.

Aristoteles

„Stärke…entsteht dadurch, daß man viele Nahrung zu sich nimmt und viele Anstrengungen erträgt…durch die Enthaltung von sinnlichen Genüssen werden wir mäßig, und sind wir es geworden, so können wir uns ihrer am besten enthalten. Desgleichen mit dem Mut: indem wir uns gewöhnen, Gefahren zu verachten und zu bestehen, werden wir mutig, und sind wir es geworden, werden wir am leichtesten Gefahren bestehen können.“

Funktion Drei

Dies ist die dritte Funktionsbeschreibung.

Funktion Fünf

Dies ist die fünfte Funktionsbeschreibung.

Merkmal Zwei

Dies ist die Beschreibung der zweiten Funktion.